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Familienfreundliches Studium bringt mehr Ärzte
Der beste aller ''ungünstigen'' Zeitpunkte ist die Studienzeit
Studium, Praktisches Jahr, Berufseinstieg, Facharztausbildung ... Wann ist für MedizinerInnen der beste Zeitpunkt für Nachwuchs?
Eine Studie der Ulmer Universität zeigt, dass das Studium dafür unter allen ''ungünstigen'' Zeitpunkten einer der günstigsten ist. Mit welchen Schwierigkeiten Studierende mit Kindern im anspruchsvollen Medizinstudium zu kämpfen haben, analysiert die Politstudie und entwickelt daraus Konzepte zur Verbesserung. In Kooperation mit dem Landesinstitut FamilienForschung Baden-Würrtemberg wird die Studie auf alle Medizinischen Fakultäten des Landes mit einer Förderung des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums in Höhe von 190.000 Euro ausgedehnt.
Familienunfreundliche Studienorganisation
In 37 strukturierten Interviews befragte Fegert, Studiendekan der Medizinischen Fakultät und Familienforscher, mit seinem Team etwa die Hälfte der Ulmer Medizinstudierenden mit Kindern über die aus Studiengebühren finanzierte Studie. Obwohl die meisten von ihnen das Studium als einen relativ günstigen Zeitpunkt für die Familiengründung sehen, haben sie mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonders häufig wurde neben fehlender zentraler Beratung und finanziellen Problemen die familienunfreundliche Studienorganisation genannt.
Flexiblere Fristen
Studienreferent Hubert Liebhardt erläutert, den Lehrplan so umzuarbeiten, dass studierende Eltern ihre Veranstaltungen in der Kernarbeitszeit besuchen können.
Bisher ist in Deutschland ein Teilzeitstudium in der Medizin nicht vorgesehen. Universität und Klinikum arbeiten im audit ''berufundfamilie'' zudem u. a. an einer verbesserten Kinderbetreuung.
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Vorzeigbar und mustergültig
Der Inhalt und die Details bestimmen die Qualität eines Internationalen Studiums |
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