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Alle Fraktionen für Medizin-Studium in Oldenburg
Die Chancen für einen Medizinstudiengang in Oldenburg sind gestiegen. Die Einrichtung einer medizinischen Fakultät an der Universität Oldenburg wird von allen Landtagsfraktionen befürwortet. Bei der Landtagsdebatte äußerte sich auch Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanke (CDU) positiv über das Projekt. Sie sagte, dass sie ein großes Interesse daran haben. Laut Ministerin sprechen vor allem zwei Gründe für ein Medizinstudium in Oldenburg. Ein „weißer Fleck“ bei der medizinischen Ausbildung sei der Nordwesten. Es ist notwendig den Abschluss Bachelor/Master für den Arztberuf zu testen. Die Finanzierung sei bisher aber noch nicht geklärt, sagte Wanka.
Einen Antrag, um den Medizinstudiengang in Oldenburg einzurichten, hatte die SPD-Landtagsfraktion angefordert. Von einer großen Chance für die Region sprach der SPD Abgeordnete Wolfgang Wulf. Es wird ein klares Bekenntnis der Landesregierung erwartet. Wenn der Wissenschaftsrat sich für die Einführung entscheide, müsse alles für das Medizinstudium in Oldenburg getan werden. Voraussichtlich Mitte November will der Wissenschaftsrat seine Empfehlung abgeben. Von Rund 6 Millionen Euro als „Anschubkosten“ sprach Wulf. Es sind 40 Studienplätze geplant.
Eine Zustimmung gab es auch aus den Fraktionen der CDU, FDP, Grünen und Linken. CDU Fraktionschef Björn Thümler sagte der NWZ, dass die Region das Projekt will. Die CDU begleitet das Medizinstudium in Oldenburg positiv, sagte CDU Abgeordnete Swantje Hartmann. Der SPD-Antrag wurde in den Wissenschaftsausschuss überwiesen.
In Kooperation mit der Universität Groningen und den drei Oldenburger Kliniken will die Uni den europäischen Medizinstudiengang mit einem Bachelor- und Masterabschluss einrichten.
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