Private Universitäten

Neben den staatlichen medizinischen Universitäten gibt es private Universitäten, an denen man Medizin studieren kann.

Private medizinische Universitäten in Deutschland

  • Privatuni Witten-Herdecke
  • Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB)
  • Kassel International School of Medicine
  • Paracelsus Privatuni Nürnberg
  • Universitätsmedizin Neumarkt am Mieresch Campus Hamburg (UMCH)
  • Medical School Hamburg (MSH)
  • Medical School Berlin (MSB)
  • Health and Medical University Potsdam (HMU)
  • Health and Medical University University Düsseldorf/Krefeld (HMU)
  • Asklepios Medical School Hamburg (nur klinischer Studienabschnitt)

Bewerbung für private medizinische Universitäten

Die Bewerbung bei den Privaten Universitäten geht nicht über Hochschulstart, sondern direkt an die Universität. Man kann sich also über Hochschulstart für die staatlichen Universitäten bewerben und ganz unabhängig davon gleichzeitig auch für die privaten. Leider ist es aber oft so, dass die Studienangebote an Privatunis viel früher verteilt werden als die Studienplätze zu einem Wintersemester über Hochschulstart. Und die Zeit für eine Annahme eines Studienplatzes an einer Privatuni ist begrenzt, schnell werden da auch erste Studiengebühren fällig, lange bevor man über Hochschulstart eine Zu- oder Absage erhält.

Bewerbungsfristen für private medizinische Universitäten

Auch die Bewerbungsfristen werden von den Universitäten selbst gesetzt. Ihr erfahrt sie auf deren Websites. Mehrere der Privatunis ermöglichen übrigens auch einen Start zum Sommersemester.

Auswahlverfahren für private medizinische Universitäten

Auch das erfolgt nicht nach den Regeln von Hochschulstart, sondern nach den Regeln der jeweiligen Universität. Hierzu gehören Auswahlgespräche, Motivationsschreiben etc. Darauf sollte man sich gut vorbereiten und Mühe verwenden.

Chancen auf einen Studienplatz

Zumindest an einigen der privaten Universitäten ist die Bewerberzahl erheblich größer als die Zahl der Studienplätze. Schon deswegen muss zumindest dort ein Auswahlverfahren stattfinden. Und alle privaten Universitäten sind an einem guten Ruf für hohe Studienqualität interessiert, denn dafür müssen die Studierenden bzw. deren Eltern tief in die Tasche greifen. Alle Universitäten sind daran interessiert, Studienanfänger zu haben, die das Studium auch gut bewältigen können.

Gebühren für das private Medizinstudium

Die Gebührenhöhe ist je nach privater Universität sehr unterschiedlich und kann deren Webseiten entnommen werden. Die „günstigste“ Uni ist wohl die älteste Uni, seit 1983 wird dort ein Medizinstudium angeboten: Witten-Herdecke mit rund 80.000 Euro für ein Komplettstudium. Die UMCH, deutsche Außenstelle einer rumänischen Uni, an der man aber auf Englisch studiert, ist mit rund 180.000 Euro für das Studium negativer Spitzenreiter.