Voraussetzungen:
Schulbildung: Allgemeine Hochschulreife
Persönliches: Gespür für Menschen, Einfühlungsvermögen, analytisches Denken, verantwortungsbewusst und entschlussfreudig
Mindestverpflichtungszeit: 17 Jahre. Darin ist das sechsjährige Medizinstudium enthalten, ebenso wie eine Facharztausbildung. Allerdings bildet die Bundeswehr nur nach eigenem Bedarf aus bzw. bietet entsprechende Facharztweiterbildungen an.
Das Studium an einer zivilen Hochschule
Das Studium erfolgt an einer zivilen Universität, da die Bundeswehrhochschulen in München und Hamburg keine Medizinstudienplätze anbieten. Die Bundeswehr bekommt von den Bundesländern bestimmte Kontingente an den Unis eingeräumt. Über die Vergabe dieser Studienplätze entscheidet die Bundeswehr, nicht Hochschulstart. Gut ist, dass man während der Studienzeit bereits einen Wehrsold erhält, das Ganze also vom Studium her durchfinanziert ist. Nach dem Studium allerdings muss man auch mit Auslandseinsätzen in Krisengebieten rechnen und die Bundeswehr setzt einen dort ein, wo sie ein braucht. Ortsflexibilität ist also unumgehbar.
Die Zeit nach dem Studium
Ist das Studium beendet, findet eine dreijährige klinische Einführungsphase statt. Abhängig davon, wo gerade freie Plätze sind, werden die Arztinnen und Ärzte eingesetzt. Eine weitere Ausbildung in eine bestimmte Facharztrichtung ist möglich, wie auch Tätigkeiten im administrativen Bereich bis hin zur Forschung.
Fragen zum Studium bei der Bundeswehr? Kostenfreie Hotline: 0800 9800880